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„suche Gleichgesinnte, die gerne neue Menschen kennen lernen, Rollenspiele lieben, gerne ihre Fantasien ausleben und die denken, heuchlerische Doppelmoral sei eine Krankheit."
Inspiriert durch Computerspiele, das Internet und Kommunikationsprogramme, untersucht das Stück die Identität von Personen in einer realen und einer virtuellen Welt. Ein Avatar ist ein grafischer Stellvertreter eines realen Menschen, der so zusammengestellt werden kann, wie man es möchte. Es ist die Kreation eines zweiten Ichs. Eine Wunschvorstellung der eigenen Identität.Wer oder was ist das wahre Ich? Der Avatar oder der reelle Mensch? Die Anonymität des Cyber Space bietet viele Freiheiten. Zwei Frauen und ein Mann, unterschiedlichen Alters sind die Protagonisten.Wo fängt ihre reale Welt an? Wo hört sie auf? Wo haben diese 3 Menschen ihre persönlichen Grenzen, die sie dann in der virtuellen Welt ausleben? Oder sind sie vielleicht einfach nur die Wunschvorstellungen voneinander? Nicki Liszta´s zweite abendfüllende Produktion erzählt eine Geschichte von anonymen Identitäten und geheimen Wünschen. Eine theatrale Tanzvorstellung für Jugendliche und Erwachsene über virtuelle und reale Welten, die - wie schon „zwischen häuten“ Menschen in den Mittelpunkt stellt und mit ihren persönlichen Geschichten umgeht. "avatar" erzählt Geschichten über Geiz,Gier und Geilheit und über die Unfähigkeit und die Scham diese eigenen Wünsche real ausdrücken zu können. Choreographie: Nicki Liszta
Ausstattung: Susanne Kudielka
Szenografie: Kaspar Wimberley
Projektassistenz: Isabelle Gatterburg
Darsteller:
Diane
Robert Skatulla begann sein Tanzstudium der Folkwang-Hochschule Essen und setzte es an der Fontys Dansacademie Tilburg fort. Zum Ende seines Studiums arbeitete er als Stagiaire mit Rudolpho Leoni am Folkwang-Tanzstudio. Danach war er bei der Tanzkompanie Theater St. Gallen und als Tänzer für die Companhia Instável in Portugal.
Fotos: Felix Sauter Premiere war am 11.06.2009 im Rotebühltheater in Stuttgart Presse Stimmen: Tanzen, bis es weh tut Mit Nicki Liszta etabliert sich ein neuer Name in der Tanzszene Esslinger Zeitung 15.06.2009 von Angela Reinhardt ...Und wieder inszeniert Liszta absurdes, skurriles Tanztheater, mit den drei ebenso faszinierenden Darstellern wie rückhaltlosen Tänzern Britta Gemmer, Diane Marstboom und Robert Skatulla... ...Und so völlig absurd die Bilder auch manchmal sein mögen (und Nicki Lisztas wilde Imaginationskraft sucht in der hiesigen Tanzszene ihresgleichen) - das alles wirkt nicht eine einzige Minute gekünstelt... ...Denn der Tanz ist so unmittelbar, dass man gar nicht lange fragt, was die Bewegungen wohl symbolisieren, weil ihre pure Körperlichkeit direkt zu uns spricht - das Auf-den-Boden-Werfen mit voller Wucht, das Gegen-die-Wand-Springen, das Umklammern und wörtliche „Besitzen“ des Anderen oder der zärtliche Stehblues, der unheimlich langsam in Quälen übergeht...
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Britta Gemmer studierte Tanz an der Musikhochschule Köln. Während ihres Studiums tanzte sie am Schauspiel Köln in verschiedenen Inszenierungen, u.a. unter der Leitung von Armin Petras. Als Tänzerin arbeitete sie mit Constanza Macras, Ismael Ivo, Cynthia Gonzales. Als Gast tanzt Britta seit 2007 Claude Brumachon am Centre Chorégraphique National de Nantes.